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Bioenergiedörfer sind kein Modell für die globale Energieversorgung

Es mag zwar erstrebenswert sein, Dettum energetisch autark zu machen. Aber wir fragen, um welchen Preis das geschehen soll. Denn für die Erzeugung von Energie aus angebauten Pflanzen müsste fast ein Drittel der zur Gemarkung Dettum gehörigen Ackerfläche reserviert werden (ca. 250 ha von 800 ha, vergl. unten). Bioenergiedörfer sind nicht die Lösung zur Sicherung der Energieversorgung, sondern bestenfalls lokale Sonderwege in kleinem Maßstab.

Dazu einige Zahlenvergleiche:

Anzahl mit Wärmeenergie
zu versorgende Personen
dafür benötigte
Fläche in km2
Zahlen bezogen auf Gesamtfläche
in km2
1.000 2 Dettum  
8.000.000 16.000 Niedersachsen 47.600
80.000.000 160.000 Deutschland 357.000
insgesamt genutzte Ackerfläche 120.000 Deutschland (*) 357.000
davon für Energiepflanzen genutzt 20.000 Deutschland (*) 357.000
(*) Quelle (2007): www.das-energieportal.de

Die Zahlen zeigen:

  • Es ist nicht annähernd soviel Ackerfläche vorhanden, als dass Biogasanlagen einen nennswerten Beitrag zur Versorgung mit Heizenergie leisten könnten.

  • Biogasanlagen in großen Stile verschwenden ihrerseits lebenswichtige Ressourcen, nämlich das für die Ernährung (auch in Deutschland) benötigte Ackerland.

  • Biogasanlagen (und damit Bioenergiedörfer) führen in Bezug auf die globale Energieversorgung des Landes in eine Sackgasse.

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(letzte Änderung: 21.4.2016)