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Warum ist die Energiewende so wichtig?

Die Folgen einer weiterhin ungebremsten Nutzung fossiler Energien werden leider von der Politik nicht zur Kenntnis genommen oder verharmlost. Wir treten dagegen bedingungslos für den Ausbau der regenerativen Energien ein, und zwar im Wesentlichen aus diesen Gründen:

  • Der unausweichliche Klimawandel wird in eine für viele unvorstellbare Klimakatastrophe einmünden, wenn nicht schleunigst in globalem Umfang umgesteuert wird. In diesem Sinne folgen wir den Gedanken und Argumentationen des folgenden Artikels: Der große Selbstbetrug (gemeint ist das Ziel der Begrenzung der Klimaerwärmung um max. 2 Grad, "Die Zeit" Nr. 13 vom 4.10.2012).

  • Der fortschreitende globale Ressourcen-Verbrauch - nicht nur an fossilen Energieträgern - hinterlässt unseren Enkeln einen weitgehend geplünderten Planeten. Vorräte an Bodenschätzen, die in Zeiträumen von Millionen Jahren entstanden sind (Kohle, Erdöl, Erdgas), werden innerhalb weniger Generationen verprasst. Ein unglaublicher Egoismus und eine schreiende Ungerechtigkeit. - Nach dem Club of Rome (Dennis Meadows: "Grenzen des Wachstums", 1972) hat ein deutscher Politiker erstmals warnend den Zeigefinger erhoben (Herbert Gruhl: "Ein Planet wird geplündert", 1975).
    Hintergründe und Zahlen zum Thema stellt Jürgen Päger sehr anschaulich dar unter dem Titel Der Mensch bewegt die Erde: Unsere Rohstoffe.

  • Das unheilvolle Streben nach immer mehr "Wachstum" führt nicht nur zu Ressourcen-Raubbau, sondern auch zu irreparablen Umweltverschmutzungen und -verwüstungen allein bei Erschließung und Abbau von Öl- und Gasquellen. Hinzu kommen die unzähligen Schiffsunfälle mit ausgelaufenem Öl.

    • Die Ölpest im Golf von Mexiko im Jahre 2010 trifft leider die Anwohner mehr als den Verursacher, vergl. Ölteppich erreicht die Küste der USA ("Die Zeit" Nr. 18 vom 29.4.2010).
    • Die Ölgewinnung aus Teersänden macht große Landstriche in Kanada auf Jahrzehnte unbewohnbar, vergl. Die Scheichs aus Kanada ("Die Zeit" Nr. 46 vom 6.11.2008).
    • Auch bisher unzugängliche Erdgasvorkommen sollen jetzt mittels "Fracking"-Verfahren gefördert werden. Dazu wird mit Chemikalien versetztes Wasser in Gesteinsschichten gepresst, um sie aufzubrechen und das Gas leichter entweichen zu lassen. Eine mögliche Vergiftung des Grundwassers wird billigend inkauf genommen, obwohl Experten davor warnen.

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(letzte Änderung: 2.8.2016)